13.05.2018 20:54
Kommentrare: 1

Beziehungsdreieck Einführung

 

Wir haben alle Erfahrungen mit Beziehungen. Wenn auf einer Seite der Beziegung etwas passiert, zeigt dies unweigerlich Auswirkungen auf die anderen Seite. Impulse werden bewusst oder auch unbewusste gesetzt und können ebenso beantwortet werden, positiv wie auch negativ. Es gibt offensichtliche Impulse, die als solche erkannt werden wie auch getarnt daher kommende. 

Die abgebildete Beziehung zeigt eine Verbindung von Beteiligten mit gemeinsamen aber auch unterschiedlichen Interessen. Zwischen Schule, Elternhaus und den Kindern ist ein reger Austausch und eine grosse Dynamik. Dies setzt immer wieder neue Impulse. Dieses Umfeld bildet den Ausgangspukt für meine Überlegungen in einigen Blogbeiträgen. Es werden Entwicklungen und Fakten aufgegriffen und Folgen für die anderen Beteiligten aufgezeigt. 

Einige Bildungspolitiker prognistizieren, dass sich in den Schulen nichts merklich ändern wird, auf Grund des Lehrplans 21. Sollte diese Prognose wirklich zutreffen, dann würde das bedeuten, dass das fast 500-seitige Werk mit 2704 Kompetenzen keine oder nur so kleine Impulse setzt, dass keine neuen Umstände geschaffen werden.  

Mir fällt es schwer zu glauben, dass ein gesamtes Volksschulsystem von "Input-Kultur" auf "Output-Kultur" geändert werden kann, ohne dass jemand davon Notiz nimmt. Wozu dann der Aufwand? Die Entwicklung des Lehrplan 21 hat mindestens vier Jahre in Anspruch genommen und wurde von einer Expertengruppe erstellt. 

Was mir hier im Kanton Zürich nie zu Ohren gekommen ist vor der Abstimmung der Initiative "Lehrplan vors Volk"- ist der grosse Therapiegürtel und wie dieser durch den neuen Lehrplan abgebaut werden soll. Unsere Kinder kommen sicher nicht alle mit Therapiebedarf auf die Welt oder entwickeln diesen so rasch und in solchem Ausmass in den ersten Jahren. Vielmehr gilt es hier alle Beteiligten unter die Lupe zu nehmen. Ein Schulsystem sollte doch alte Impulse immer wieder auf Erfolg überprüfen, sich von Unnötigem trennen und das Gute und Sinnvolle unbedingt fördern.  

So stelle ich mir lieber meine eigenen Fragen zum neuen Schulentwicklungsprozess, der im Kanton Zürich mit der Einführung des neuen Lehrplans eingeleutet wird. Viele Impulse wurden bereits gesetzt und ab Sommer 2018 geht es im Kanton Zürich von der ersten Kindergartenstufe bis zur 5. Klasse richtig los. 6. Klasse und Oberstufen folgen im Schuljahr 2019.

 

Kommentare

21.05.2018 21:14
Samuel Inauen

Fazit, Beziehung ist wichtig!