Vision

 

Durch meine Erfahrungen mit Schülern und den eigenen Kindern ist der Wunsch in mir gewachsen, auch andere für die Themen Lernen, Wissen, Bildung und Entwicklung zu sensibilisieren und zu stärken.

Ich bin überzeugt, in jedem Kind schlummert ein enormes Potenzial, das erweckt werden möchte. 
 

Es wäre wunderbar, wenn das Potenzial jedes Kindes zu seinem Wohle entwickelt werden kann, in ein erfülltes Erwachsenenleben führt und so mithilft, eine zukunftsträchtige Gesellschaft zu bilden. Das ist möglich! 

In meiner Lehrertätigkeit habe ich aber immer wieder Lernende vor mir, bei denen ich mich frage, warum ihr Wissensrucksack so klein ist und warum sie das Lernen als Mühsal empfinden, obwohl sie durchaus intelligent und voller Potenzial sind. Viele sind in einer lähmenden Eigendynamik gefangen. Der grosse Therapiegürtel unserer Schulen und die ansteigenden Krankheiten unserer Kinder zeigen, dass nicht alles optimal läuft und eine gesunde und glückliche Entwicklung keine Selbstverständlichkeit ist. 

In der "Schulentwicklung" der letzten Jahre und Jahrzehnte liegt ein wichtiger Schlüssel. 
Diesen Prozess und seine Folgen möchte ich mit Ihnen zusammen aufmerksam beleuchten und analysieren. 


Ich verfolge die aktuellen Geschehnisse in der Bildungslandschaft mit grossem Interesse, aber auch mit Besorgnis. Eine neue Wirkung und Bewertung der Volksschule wurde eingeleitet. Die Lehrpersonen werden mit veränderten Forderungen und Inhalten konfrontiert. Damit einher geht ein anderer Aufbau des Unterrichts. Es werden neue Lehrpläne und Lehrmittel, neue Arten von Schüler- und Lehrerbewertung vorgegeben und neue Ideologien in die Schule eingebracht. Ein grundlegender Umbau unseres Schulsystems ist am Laufen, der weit weg von Eltern und Lehrern entwickelt und entschieden wurde. 
 

Wir Eltern, die Schulen und Lehrerpersonen spielen bei der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine zentrale Rolle. Wir können verhüten, dass sie in eine negative Dynamik und Teufelskreise geraten.  

 

Durch gezieltes Beschaffen der nötigen Informationen, gemeinsames Fragenstellen und mit einem offenen Austausch können wir uns zum Handeln ermutigen und viel erreichen. Übernehmen wir also die Verantwortung für die Begleitung unserer Kinder ganz bewusst! Es lohnt sich, die Elternrolle, die Lehrerrolle und die Abläufe an unseren Schulen genauer zu reflektieren. Wir sind aufgefordert bei uns selber, aber auch bei unseren Systemen genau hinzuschauen.

Wenn jeder Beteiligte Klarheit gewinnt und verantwortungsbewusst handelt, geht das aufs Kollektiv über und wir kommen einem ganzheitlichen und kindergerechten Bildungssystem immer näher. So können wir Schritt für Schritt und immer besser unsere Kinder begleiten, ihrer jetzigen und künftigen Welt authentisch, kenntnisreich, reflexiv, selbstbewusst und mit Liebe zu begegnen.